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Enterprise-Content-Management-System
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Fßr Enterprise-Content-Management-Systeme (ECMS) werden die unterschiedlichsten Enterprise-Content-Management-Komponenten und -Techniken kombiniert, die zum Teil auch als eigenständige LÜsungen sinnvoll nutzbar sind ohne den Anspruch an ein unternehmensweites System.cite-ref-1[1] Die ECMS-Komponenten und -Techniken lassen sich nach der Definition des Dachverbandes AIIM internationalcite-ref-2[2] in fßnf Hauptkomponenten einordnen:cite-ref-3[3]
⢠Erfassung (Capture)
⢠Verwaltung (Manage)
⢠Speicherung (Store)
⢠Bewahrung (Preserve)
⢠Ausgabe (Deliver)
Die âManageâ-Komponente umfasst die fĂźnf Unterkomponenten:
⢠Document Management (DM, DMS, Dokumentenmanagement)
⢠Collaboration (die Zusammenarbeit unterstßtzende Systeme, Groupware)
⢠Records Management (RM, Schriftgut- und Ablageverwaltung)
⢠Workflow / Business-Process-Management (BPM, Vorgangsbearbeitung)
Contents
⢠ECM-Software
⢠Weblinks
⢠Anmerkungen
⢠Einzelnachweise
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Komponenten von Enterprise Content Management (ECM)
ECM-Systeme werden als einzelne Programm-Module, Komponenten, Subsysteme, Baukasten, geschlossene KomplettlĂśsung oder integriert als âSuiteâ angeboten.cite-ref-4[4] Der Umfang von Enterprise Content Management und die Zusammenstellung der Komponenten kann variieren und wurde bereits mehrfach erweitert.cite-ref-5[5] Im Sinne einer Serviceorientierten Architektur werden die Komponenten meistens als Dienste aufgefasst.
Capture (Erfassung)
Die Kategorie Capture beinhaltet Funktionalität und Komponenten zur Erstellung, Erfassung, Aufbereitung und Verarbeitung von analogen und elektronischen Informationen. Es sind mehrere Stufen und Techniken unterschieden, von der einfachen Erfassung der Information bis zur komplexen Aufbereitung durch eine automatische Klassifikation. Die Capture-Komponenten werden auch häufig als âInputâ-Komponenten zusammengefasst und als âInput Managementâ bezeichnet.
Manuell erzeugte und gescannte Informationen
Bei der manuellen Erfassung kĂśnnen alle Formen von Informationen vorkommen, von Papierdokumenten, elektronischen Office-Dokumenten, E-Mails, Vordrucken, Multimedia-Objekten, digitalisierter Sprache und Video bis zum Mikrofilm. Die Erfassung von papiergebundenen Dokumenten und Filmaufnahmen bezeichnet man als Scannen.
Maschinell erzeugte und automatisch erfasste Informationen
Techniken zur Be- und Verarbeitung erfasster Informationen
Zur Verarbeitung von gescannten Faksimiles (Bildverarbeitung) werden verschiedene Erkennungstechniken (Recognition, Mustererkennung) eingesetzt. Zu ihnen gehĂśren:
Aufgebrachte Barcodes beim Versenden von Vordrucken kÜnnen beim Einlesen der Rßckläufer automatisiert erkannt und zugeordnet werden.
Handschrifterkennung (Handprint Character Recognition, HCR)
Die Erkennung von Handschriften ist eine Weiterentwicklung von OCR, die jedoch bei FlieĂtexten immer noch nicht zufriedenstellende Ergebnisse liefert. Beim Auslesen von definierten Feldinhalten ist die Methode doch bereits sehr sicher.
ICR (Intelligent Character Recognition)
ICR ist eine Weiterentwicklung von OCR und HCR, die die Qualität der ausgelesenen Ergebnisse durch Vergleiche, logische Zusammenhänge, Abgleich mit Referenzlisten oder Prßftabellen verbessert.
Optical Mark Recognition (OMR)
OMR, z. B. fßr Strichcode, liest mit hoher Sicherheit spezielle Markierungen in vordefinierten Feldern aus und hat sich bei Fragenbogenaktionen und anderen Vordrucken bewährt.
Texterkennung (Optical Character Recognition, OCR)
Hierbei werden die Bildinformationen in maschinenlesbare Zeichen umgesetzt. OCR wird fĂźr Maschinenschrift eingesetzt.
Bildbearbeitung
Bildbearbeitungstechniken von Document Imaging dienen nicht nur der Anzeige von gescannten Bildern (Faksimiles), sondern ermĂśglichen auch die Verbesserung der Lesbarkeit fĂźr die Erfassung. Funktionen wie âDespecklingâ, das Entfernen von isolierten Bildpunkten oder das âAdjustmentâ, das GeraderĂźcken von schief eingezogenen Vorlagen, verbessern die Ergebnisse der Erkennung. Document-Imaging-Funktionen werden im Erfassungsprozess nach dem Scannen oder Empfang von digitalen FaxĂźbermittlungen bei der Qualitätskontrolle eingesetzt.
Formularverarbeitung
Bei der Erfassung von Formularen werden heute noch zwei Gruppen von Techniken unterschieden, obwohl der Informationsinhalt und der Charakter der Dokumente gleich sein kann:
Forms Processing (Vordruckverarbeitung)
Das âForms Processingâ bezeichnet die Erfassung von industriell oder individuell gedruckten Vordrucken mittels Scannen. Hierbei kommen anschlieĂend häufig Erkennungstechniken zum Einsatz, da gut gestaltete Vordrucke eine weitgehend automatische Verarbeitung ermĂśglichen.
E-Forms / Web-Forms (Verarbeitung elektronischer Formulare)
COLD/ERM
COLD/ERM sind Verfahren zur automatisierten Verarbeitung von strukturierten Eingangsdateien. Der Begriff COLD steht fĂźr Computer Output on LaserDisk und hat sich gehalten, obwohl das Medium LaserDisk seit Jahren nicht mehr am Markt ist. Das Akronym ERM steht fĂźr Enterprise Report Management. In beiden Fällen geht es darum, angelieferte Ausgabedateien auf Basis vorhandener Strukturinformationen so aufzubereiten, dass sie unabhängig vom erzeugenden System indiziert und an eine Speicherkomponente wie eine dynamische Ablage (Store) oder ein Archiv (Preserve) Ăźbergeben werden kĂśnnen. Die âAggregationâ stellt einen Kombinationsprozess von Dateneingaben verschiedener Erstellungs-, Erfassungs- und zuliefernden Anwendungen dar. Zweck ist die ZusammenfĂźhrung und Vereinheitlichung von Informationen aus unterschiedlichen Quellen, um sie strukturiert und einheitlich formatiert an die Speicher- und Bearbeitungssysteme zu Ăźbergeben.
Komponenten zur inhaltlichen ErschlieĂung erfasster Informationen
FĂźr die Weiterleitung und inhaltliche ErschlieĂung kommen in den Systemen weitere Indizierungs-, Routing- und Klassifikations-Komponenten hinzu, die die erfassten und digital vorliegenden Informationen aufbereiten und um beschreibende Merkmale ergänzen. Hierzu gehĂśren:
Categorization (automatische Klassifikation oder Kategorisierung)
Auf Basis der in den elektronischen Informationsobjekten, seien es per OCR gewandelte Faksimiles, Office-Dateien oder Ausgabedateien, enthaltenen Informationen kÜnnen Programme zur automatischen Klassifikation selbstständig Index-, Zuordnungs- und Weiterleitungsdaten extrahieren. Solche Systeme kÜnnen auf Basis vordefinierter Kriterien oder selbstlernend Informationen auswerten.
Indexing (manuelle Indizierung, Indexierung)
Anders als im Deutschen beschränkt sich im Angloamerikanischen der Begriff Indexing auf die manuelle Vergabe von Indexattributen, die in der Datenbank von einer âManageâ-Komponente fĂźr Verwaltung und Zugriff auf die Informationen benutzt wird. Im Deutschen werden hier auch Begriffe wie âIndizierenâ, âAttributierenâ oder âVerschlagwortenâ benutzt.
Input-Designs (Eigenschaften beschreibende Profile, Erfassungsmasken)
Sowohl die automatische als auch die manuelle Attributierung kann durch hinterlegte Profile erleichtert und verbessert werden. Solche Profile kĂśnnen z. B. Dokumentenklassen beschreiben, die die Anzahl der mĂśglichen Indexwerte beschränken oder bestimmte Kriterien automatisch vergeben. Input Designs schlieĂt auch die Eingabemasken und deren Logik bei der manuellen Indizierung ein.
Ziel aller âCaptureâ-Komponenten ist, die erfassten Informationen zur Weiterbearbeitung oder Archivierung den âManageâ-Komponenten bereitzustellen.
Manage (Verwaltung, Bearbeitung, Nutzung)
Die âManageâ-Komponenten dienen zur Verwaltung, Bearbeitung und Nutzung der Informationen. Sie besitzen hierfĂźr
⢠Berechtigungssysteme zur Zugriffsabsicherung und zum Schutz von Informationen sowie
⢠Datenbanken fßr die Verwaltung und das Wiederauffinden (Information Retrieval).
Ziel eines geschlossenen ECM-Systems ist dabei, diese beiden Komponenten nur einmal Ăźbergreifend fĂźr alle âManageâ-LĂśsungen wie Document-Management, Collaboration, Web-Content-Management, Records-Management und Workflow-/Business-Process-Management als Dienste bereitzustellen. Zur Verbindung der unterschiedlichen âManageâ-Komponenten sollte diese Ăźber standardisierte Schnittstellen und sichere Transaktionsprozesse bei der Kommunikation zwischen den Komponenten verfĂźgen.
DM Document Management (Dokumentenmanagement)
Unter Document Management ist hier nicht die Branchenbezeichnung DMS zu verstehen, sondern die Dokumentenmanagementsysteme im âklassischenâ oder âengeren Sinnâ.cite-ref-6[Anm 1] Die Aufgabe dieser Systeme ist es, den Lebenszyklus der Dokumente von der Entstehung bis zur Langzeitarchivierung zu kontrollieren. Zum Document Management gehĂśren unter anderem folgende Funktionen:
⢠Checkin/Checkout zur Kontrolle der Konsistenz der gespeicherten Informationen
⢠Suchen und Navigieren zum Auffinden von Informationen und zugehÜrigen Informationskontexten
⢠Versionsmanagement zur Kontrolle unterschiedlicher Stände gleicher Information mit Versionen, Revisionen und Renditionen (gleiche Information in einem unterschiedlichen Format)
⢠Visualisierung zur Anzeige von Informationen in Strukturen wie virtuellen Akten, Verzeichnissen und Ăbersichten
Die Funktionen des Document Management Ăźberschneiden sich jedoch zunehmend mit denen der anderen ECM-âManageâ-Komponenten, mit der immer weiter ausgreifenden Funktionalität von Office-Anwendungencite-ref-7[Anm 2] mit den Eigenschaften von âLibrary-Servicesâ zur speichertechnischen Verwaltung der Informationen (siehe unten) und durch die Integration weiterer Dokumenten-Technologien.
collaboration
Collaboration (Zusammenarbeit, kollaborative Systeme, Groupware)
Collaboration bedeutet eigentlich nur Zusammenarbeit. Der Anspruch dieser LĂśsungen, die sich aus der Groupware entwickelt haben, geht weiter und schlieĂt auch Anwendungsgebiete des Wissensmanagements mit ein. Zur Collaboration gehĂśren unter anderem folgende Funktionen:
⢠Gemeinsam nutzbare Informationsbasen
⢠Gemeinsames, gleichzeitiges und kontrolliertes Bearbeiten von Informationen
⢠Integration von Informationen aus anderen Anwendungen im Kontext der gemeinsamen Informationsbearbeitung
⢠Kommunikationsanwendungen wie Video-Conferencing
⢠Verwaltungskomponenten wie Whiteboards fßr Ideensammlungen, Terminpläne, Projektmanagement und andere
⢠Wissensbasen ßber Fertigkeiten, Ressourcen und Hintergrunddaten fßr die gemeinsame Bearbeitung von Informationen
Web-Content-Management (WCM)
Enterprise-Content-Management schlieĂt Web-Content-Management (Web-Content-Management-Systeme, WCMS) ein. Die Bereitstellung von Inhalten im Internet und Extranet oder auf einem Portal sollte nur eine Ăźber die Berechtigungen und Informationsspeicherung gesteuerte Darstellung bereits vorhandener Informationen im Unternehmen sein. Zum Web-Content-Management gehĂśren unter anderem folgende Funktionen:
⢠Automatische Konvertierung fßr unterschiedliche Anzeigeformate, personalisierte Anzeigen und Versionierung
⢠Bereitstellung und Verwaltung der Informationen fßr die Web-Präsentation
⢠Erstellung neuer oder Aufbereitung vorhandener Information in einem kontrollierten Erstellungs- und VerÜffentlichungsprozess
⢠Sichere Trennung des Zugriffs auf Üffentliche und nicht-Üffentliche Informationen
⢠Analyse der Webseitenperformance durch KPIs
Records-Management (Schriftgutverwaltung, Ablage- und Archivverwaltung)
Anders als bei den traditionellen elektronischen Archivsystemen bezeichnet Records-Management (RM; elektronische Schriftgutverwaltung, Electronic Records Management, ERM) die reine Verwaltung von Records, wichtigen aufbewahrungspflichtigen oder aufbewahrungswßrdigen Informationen. Records-Management ist durch die ISO 15489 normiert und in Europa durch den MoReq-Standard spezifiziert. Schriftgutverwaltung ist Speichermedien-unabhängig und kann z. B. auch die nicht in elektronischen Systemen gespeicherten Informationen mitverwalten. Zur elektronischen Schriftgutverwaltung (ERM) gehÜren unter anderem folgende Funktionen:
⢠Abbildung von Aktenplänen und anderen strukturierten Verzeichnissen zur geordneten Ablage von Informationen (z. B. in einer Registratur (Akten)-anwendung)
⢠Nutzung international, branchenspezifisch oder zumindest unternehmensweit standardisierter Metadaten zur eindeutigen Identifizierung und Beschreibung der gespeicherten Informationen
⢠Schutz von Informationen entsprechend ihren Eigenschaften, z. T. bis auf einzelne Inhaltskomponenten in Dokumenten
⢠durch Thesaurus oder kontrollierten Wortschatz gestßtzte eindeutige Indizierung und Klassifizierung von Informationen
⢠Verwaltung von Aufbewahrungsfristen (Retention Schedules) und Vernichtungsfristen (Deletion Schedules)
Workflow (Wf) / Business-Process-Management (BPM, Vorgangsbearbeitung)
Der deutsche Begriff Vorgangsbearbeitung trifft weder den Begriff Workflow noch den Begriff Business Process Management (BPM) eindeutig.
Bei Workflow unterscheidet man verschiedene Typen, so z. B. den
⢠âad-hoc-Workflowâ, bei dem der Anwender selbst zur Laufzeit den Ablauf des Prozesses vorgibt, und den
⢠âProduction Workflowâ, der auf Basis vordefinierter Abläufe die Prozesse steuert und kontrolliert.
Workflow-LĂśsungen kĂśnnen als
⢠âWorkflow-Anwendungâ mit eigenständigem Clienten realisiert werden, mit dem Anwender hauptsächlich arbeitet, oder aber in Gestalt einer
⢠âWorkflow Engineâ, die als Dienst im Untergrund der Systeme den Informations- und Datenfluss steuert, ohne dass hierfĂźr ein eigener Client erforderlich ist.
Bevor ein Workflow automatisiert werden kann, muss der Prozess zunächst modelliert werden. Dies beinhaltet die Identifizierung der einzelnen Schritte, Zuständigkeiten, Entscheidungspunkte und Abhängigkeiten im Prozessablauf.
Zum Workflow-Management gehĂśren unter anderem folgende Funktionen:
⢠Abbildung von Ablauf- und Aufbauorganisationsstrukturen
⢠Design-Werkzeuge zur Gestaltung und Anzeige von Prozessen (siehe z. B. Geschäftsprozessmodellierung)
⢠Einbindung von Bearbeitungswerkzeugen fßr Daten (z. B. Fachanwendungen) und Dokumente (z. B. Office-Produkte)
⢠Empfangen, Verwalten, Visualisieren und Weiterleiten von zusammenhängenden Informationen mit zugehÜrigen Dokumenten oder Daten
⢠Kontrolle und Dokumentation der Bearbeitungsstände, Laufwege und Ergebnisse
Ziel beim Einsatz ist weitgehende Automatisierung von Prozessen mit Einbindung aller notwendigen Ressourcen
⢠Paralleles und sequentielles Bearbeiten von Vorgängen einschlieĂlich Mitzeichnung der Bearbeitung
⢠Wiedervorlage, Fristen, Delegation und andere Verwaltungsfunktionalität.
Business-Process-Management (BPM) geht in seinem Anspruch noch einen Schritt weiter als Workflow.cite-ref-8[Anm 3]cite-ref-9[6] BPM strebt die vollständige Integration aller betroffenen Anwendungen in einem Unternehmen mit Kontrolle der Prozesse und Zusammenfßhrung aller benÜtigten Informationen an. Zu BPM gehÜren unter anderem folgende Funktionen:
⢠Business Intelligence (BI) mit hinterlegten Regelwerken, Integration von InformationWarehouses und den Anwender bei seiner fachlichen Tätigkeit unterstßtzenden Hilfsprogrammen
⢠Enterprise Application Integration (EAI) zur Verbindung verschiedener Anwendungen
⢠Prozess- und Datenkontrolle auf Server-Ebene
⢠Vollständige Workflow-Funktionalität
Store (Speichern)
Die âStoreâ-Komponenten dienen zur temporären Speicherung von Informationen, die nicht archivierungswĂźrdig oder archivierungspflichtig sind. Auch wenn Medien zum Einsatz kommen, die fĂźr eine langzeitige Archivierung geeignet sind, ist der âStoreâ von der âPreservationâ durch die Aufbewahrungsstrategie abgegrenzt. Im deutschen Sprachgebrauch sind diese Komponenten mit der âAblageâ im Unterschied zum âArchivâ gleichzusetzen.cite-ref-10[Anm 4]
Die aufgefĂźhrten âStoreâ-Komponenten lassen sich drei unterschiedlichen Bereichen zuordnen, âRepositoriesâ als Speicherorte, âLibrary Servicesâ als Verwaltungskomponente fĂźr die Speicherorte, und âTechnologiesâ als unterschiedliche Speichertechniken. Ebenfalls zu diesen Infrastruktur-Komponenten, die z. T. wie das Filesystem auf Betriebssystemebene angesiedelt sind, gehĂśren die Sicherheitstechniken, die unten im Abschnitt âDeliverâ behandelt werden. Die Sicherheitstechniken sind einschlieĂlich des Berechtigungssystems als Ăźbergreifende Komponente einer ECM-LĂśsung zu betrachten.
Repositories (Speicherorte, Datenspeichersysteme)
Zu den mĂśglichen Repositories eines ECM, die auch kombiniert eingesetzt werden kĂśnnen, gehĂśren unter anderem:
An dieser Stelle ist das eigentliche Speichersystem fßr den Content gemeint, bei dem es sich um eine Datenbank oder ein spezialisiertes eigenständiges Speichersystem handeln kann.
Data Warehouses sind datenbankbasierte, komplexe Speichersysteme, die Informationen aus unterschiedlichsten Quellen referenzieren oder direkt bereitstellen. Sie kĂśnnen auch mit einem globaleren Anspruch als Document-Warehouse oder Information-Warehouse konzipiert sein.
Das Dateisystem wird vorrangig zur temporären Zwischenspeicherung, so. z. B. Eingangs- und Ausgangs-Caches benutzt. Ziel von ECM ist es, das Dateisystem von Informationen zu entlasten und diese durch âManageâ-, âStoreâ- und âPreservationâ-Techniken allgemein verfĂźgbar bereitzustellen.
Zum einen dienen Datenbanken zur Verwaltung der Zugriffsinformationen. Sie kĂśnnen aber auch direkt zur Speicherung von Dokumenten, Content oder Media Assets benutzt werden.
Die Daten werden in der Cloud gehostet und sind Ăźber das Internet zugänglich. Es bietet Skalierbarkeit, Flexibilität und Kosteneffizienz fĂźr die Speicherung groĂer Datenmengen.
Library-Services (Informationsverwaltungsdienste)
Library-Services haben nur im Ăźbertragenen Sinn mit Bibliotheken zu tun. Sie sind die systemnahen Verwaltungskomponenten, mit denen der Zugriff auf die Informationen realisiert wird. Der Library-Service ist letztlich fĂźr den Empfang und die Speicherung der Informationen aus den âCaptureâ- und den âManageâ-Komponenten verantwortlich. Er verwaltet gleichermaĂen die Speicherorte in der dynamischen Ablage, dem eigentlichen âStoreâ, und im Langzeitarchiv, der Kategorie âPreserveâ. Der Speicherort wird dabei lediglich durch die Eigenschaften und KlassenzugehĂśrigkeit der zu speichernden Information bestimmt. Der Library-Service arbeitet mit der Datenbank der âManageâ-Komponenten zusammen. Hierdurch werden die notwendigen Information-Retrieval-Funktionen
⢠Search (Suche) und
⢠Retrieval (Wiederfinden, Wiederbereitstellen)
bedient. Während die Datenbank keine Kenntnis ßber den physischen Speicherort eines Objektes hat, verwaltet der Library Service
⢠Online-Speicher (Daten und Dokumente im direkten Zugriff),
⢠Nearline-Speicher (Daten und Dokumente auf einem Medium, das sich im Zugriff des Laufwerks befindet, aber z. B. erst durch eine Robotik eingelegt werden muss) und
⢠Offline-Speicher (Daten und Dokumente auf einem Medium, das ausgelagert wurde und nicht im automatisierten Zugriff eines Systems befindet).
HierfĂźr kommen Speichermanagementsysteme und HSM hierarchisches Speichermanagement zum Einsatz.
Sofern nicht ein ßbergelagertes Dokumentenmanagementsystem die Funktionalität bereitstellt, muss der Library-Service ein
⢠Versionsmanagement zur Kontrolle unterschiedlicher Stände der Information, und
⢠Checkin/Checkout fßr die kontrollierte Bereitstellung der Information
besitzen.
Eine wichtige Funktion des Library-Services ist die Erzeugung von Protokollen und Journalen zur Nutzung der Information und Ăźber Veränderungen an den Informationen, die im Angloamerikanischen als âAudit-Trailâ bezeichnet werden. FĂźr solche intelligenten Speicherverwaltungssysteme hat sich inzwischen der Begriff ILM Information-Lifecycle-Management eingebĂźrgert.
Speichertechniken
FĂźr die Speicherung der Informationen kĂśnnen je nach Anwendungszweck und Systemumgebung sehr unterschiedliche Speichertechnologien und Medien zum Einsatz kommen.
⢠Mehrmals beschreibbare magnetische Online-Speicher. Hierzu gehÜren Festplatten als RAID (Redundant Array of Independent Disks) Festplattensubsystem am Server, SAN (Storage Area Networks) als Speicherinfrastruktur oder NAS (Network Attached Storage) direkt in Netzwerken zugänglich gemachte Speicherbereiche.
⢠Magnetbänder in automatisierten Speichereinheiten wie Tape-Libraries dienen eher wie DAT-Bänder in kleineren Umgebungen der Datensicherung und nicht zum Online-Zugriff.
⢠Digital Optical Disk (digitale optische Speichermedien) wie CD (CD-R einmal beschreibbare Compact Disk, CD/RW mehrmals beschreibbare Compact Disk), DVD (Digital Versatile Disk), MO (Magneto Optical), UDO (Ultra Density Optical) und andere kÜnnen zur Sicherung und zur Verteilung aber auch in Jukeboxen als Nearline-Speicher (Plattenwechselautomaten) eingesetzt werden.
Preserve (Erhalten, Bewahren, Archivieren)
Die âPreserveâ-Komponenten von ECM dienen der langzeitig stabilen, statischen und unveränderbaren Aufbewahrung und Sicherung von Informationen. Im deutschsprachigen Raum ist dies das Anwendungsfeld der elektronischen Langzeitarchivierung. Letztere besitzt aber wesentlich mehr Funktionalität als unter âPreserveâ (Preservation; Digital Preservation) subsumiert. Elektronische Archivsysteme sind meistens eine Kombination aus Verwaltungssoftware wie Records Management, Imaging oder Document Management, Library Services (IRS Information Retrieval Systeme) und Speicher-Subsystemen.
Nicht nur elektronische Medien eignen sich zur langfristigen Aufbewahrung. Zur reinen Sicherung von Informationen ist weiterhin Mikrofilm geeignet, der inzwischen in hybriden Systemen mit elektronischen Medien und datenbankgestĂźtztem Zugriff eingesetzt werden kann.
Die Aussonderung nicht mehr benĂśtigter, ungĂźltig gewordener oder zu lĂśschender Informationen wird auch Kassation genannt.
Speichertechniken
Zu den âPreserveâ-Speichersystem-Komponenten gehĂśren unter anderem:
⢠WORM (Write Once Read Many) rotierende digital optische Speichermedien, zu denen die klassischen WORM in einer SchutzhĂźlle in 5 Âźâł- oder 3 ½âł-Technik ebenso wie CD-R und DVD-R gehĂśren. Die Aufzeichnungstechniken der Medien, die in Jukeboxen fĂźr einen Online- und automatisierten Nearline-Zugriff bereitgestellt werden, sind unterschiedlich.
⢠WORM-Tape (Magnetband mit WORM-Eigenschaften) wird in speziellen Laufwerken eingesetzt, die mit besonders abgesicherten Bändern bei ordnungsgemäĂem Betrieb ähnliche Sicherheit wie ein traditionelles WORM Medium erreichen kĂśnnen.
⢠Content-Addressed Storage (CAS) magnetische Festplattenspeicher die durch spezielle Software gegen Ăberschreiben, LĂśschen und Verändern wie ein WORM-Medium geschĂźtzt sind
⢠Network Attached Storage (NAS) / Storage Area Network (SAN) kÜnnen ebenfalls eingesetzt werden, wenn sie die Bedingungen der Revisionssicherheit mit unveränderbarer Speicherung, Schutz vor Manipulationen und LÜschen etc. erfßllen.
⢠Papier ist als Langzeitspeicher von Informationen ebenfalls weiterhin zu berßcksichtigen, da die Aufzeichnung migrationsfrei ist und ohne Hilfsmittel gelesen werden kann. Ebenso wie beim Mikrofilm handelt es sich aber nur um die Sicherung originär elektronischer Information.
Migration
Entscheidend bei der elektronischen Archivierung und bei allen Langzeitspeichersystemen ist die rechtzeitige Einplanung und regelmäĂige DurchfĂźhrung von Migrationen, um die Information in sich verändernden technischen Umgebungen verfĂźgbar zu halten. Dieser kontinuierliche Prozess wird nach Kampffmeyer auch âContinuous Migrationâ genannt.cite-ref-11[7]
Deliver (Liefern, Bereitstellen, Ausgeben)
Die âDeliverâ-Komponenten von ECM dienen zur Bereitstellung der Informationen aus den âManageâ-, âStoreâ- und âPreserveâ-Komponenten. Sie beinhalten aber auch Funktionen, die wiederum fĂźr die Eingabe von Informationen in Systeme (z. B. InformationsĂźbergabe auf Medien oder Erzeugung formatierter Ausgabedateien) oder fĂźr die Aufbereitung von Informationen (z. B. Konvertierung oder Kompression) fĂźr die âStoreâ- und âPreserveâ-Komponenten. Da die Sicht auf das AIIM-Komponentenmodell funktional zusammengestellt ist und nicht als Architektur gesehen werden darf, ist die Zuordnung dieser und anderer Komponenten hier zulässig. Die Funktionalität in der Kategorie âDeliverâ wird auch als âOutputâ bezeichnet und unter dem Begriff âOutput Managementâ zusammengefasst.
Die âDeliverâ-Kategorie umfasst drei Gruppen von Funktionen und Medien: âTransformation Technologiesâ, âSecurity Technologiesâ und âDistributionâ. Transformation und Sicherheit gehĂśren als Dienste auf eine Middleware-Ebene und sollten allen ECM-Komponenten gleichermaĂen zur VerfĂźgung stehen. Aufgabe der verschiedenen âDeliverâ-Komponenten ist die Information immer fĂźr den Empfänger optimal aufbereitet zur VerfĂźgung zu stellen und die Nutzung mĂśglichst zu kontrollieren.
FĂźr die âAusgabeâ sind zunächst zwei Funktionen wichtig:
⢠Layout/Design mit Werkzeugen zur Gestaltung und Formatierung der Ausgaben und
⢠Publishing, Anwendungen zur Bereitstellung der Informationen fßr die Distribution und Publikation.
Transformation Technologies (Transformations-Techniken, Umwandlung)
Transformationen sollten immer verlustfrei, kontrolliert und nachvollziehbar ablaufen. HierfĂźr kommen Dienste im Hintergrund zum Einsatz, die sich dem Endanwender in der Regel nicht zeigen. Zu den Transformations-Techniken werden unter anderem gerechnet:
⢠COLD / ERM ist hier im Gegensatz zur âCaptureâ-Komponente als Aufbereitung von Daten von Ausgaben fĂźr Verteilung, Druck und Ăbergabe an das Archiv zu sehen. Typische Anwendungen sind Listen und formatierter Output, z. B. individualisierte Kundenanschreiben. Zu diesen Techniken gehĂśren auch die Journale und Protokolle, die von den ECM-Komponenten erzeugt werden.
⢠Personalization (Personalisierung) ist nicht mehr nur eine Funktion von Web-basierten Portalen, sondern gilt fßr alle ECM-Komponenten. Durch die Personalisierung erhält der Nutzer nur noch die Funktionalität und Informationen angeboten, die er benÜtigt.
⢠XML (eXtensible Markup Language) ist eine Beschreibungssprache, die es erlaubt Schnittstellen, Strukturen, Metadaten und Dokumente zu beschreiben. XML setzt sich als die universelle Technik zur Beschreibung von Informationen durch.
⢠Portable Document Format (PDF) ist ein intelligentes Druck- und Distributionsformat, das es erlaubt Informationen plattformunabhängig bereitzustellen. Im Gegensatz zu reinen Bildformaten wie TIFF kÜnnen in PDF Inhalte gesucht, Metadaten beigefßgt und elektronische Signaturen eingebettet werden. Als international genormtes Format ist PDF/A auch fßr die Archivierung geeignet.
⢠Konverter und Betrachter dienen einerseits zur Umformatierung von Informationen, um einheitliche Formate zu erzeugen, und andererseits um Informationen unterschiedlichen Formates wieder anzuzeigen und auszugeben.
⢠Compression (Kompression, Komprimierung) wird benutzt, um den Speicherplatzbedarf fĂźr bildhafte Informationen zu reduzieren. FĂźr s/w wird hier auf das ITU-Verfahren (CCITT) fĂźr TIFF und fĂźr Farbbilder auf JPEG2000 zurĂźckgegriffen. Mit âZIPâ-Verfahren kĂśnnen auch beliebige Dateien fĂźr die DatenĂźbermittlung komprimiert werden.
⢠Syndication dient zur Bereitstellung von Content (Inhalt) in unterschiedlichen Formaten, Selektionen und Aufbereitungsformen im Umfeld des Content Management. Durch Syndication kann der gleiche Inhalt mehrfach in verschiedener Form und fßr verschiedene Anwendungszwecke genutzt werden.
Security Technologies (Sicherheitstechniken)
Die Sicherheitstechniken gehÜren zu den Querschnittfunktionen, die allen ECM-Komponenten als Dienste zur Verfßgung stehen. So kommen elektronische Signaturen nicht nur bei der Versendung von Dokumenten zum Einsatz, sondern kÜnnen auch bei der Erfassung, beim Scannen benÜtigt werden, um die Vollständigkeit der Erfassung zu dokumentieren.
PKI (Public-Key-Infrastruktur) ist die Basistechnik fĂźr den Einsatz elektronischer Signaturen. Sie verwaltet SchlĂźssel und Zertifikate und prĂźft die Authentizität von Signaturen. Digital Signatures (elektronische Signaturen) dienen dazu, fĂźr Dokumente bei Ăbermittlungen die Authentizität des Absenders und die Integrität der Ăźbermittelten Nachricht, d. h. die Unverändertheit und Vollständigkeit, nachzuweisen. In Europa gibt es drei Formen der elektronischen Signatur mit unterschiedlicher Qualität und Sicherheit: einfache, fortgeschrittene und qualifizierte. In Deutschland ist die qualifizierte elektronische Signatur im Rechtsverkehr und Vertragswesen gesetzlich verankert. Digital Rights Management / Watermark (elektronische Rechteverwaltung) dient besonders bei der Content Syndication und in MAM Media Asset Management der Verwaltung und Absicherung von Urheberrechten. Hierzu kommen Techniken wie elektronische Wasserzeichen (Watermarks), die direkt in die Dokumente eingebunden werden, zum Einsatz. Ziel ist die Wahrung von Rechten und die Sicherung der Inhalte bei der VerĂśffentlichung im Internet.
Distribution (Verteilung)
Alle zuvor erwähnten Techniken dienen im Wesentlichen dazu, die unterschiedlichen Inhalte eines ECM kontrolliert und nutzungsorientiert auf unterschiedlichen Wegen der Zielgruppe bereitzustellen. Hierzu kÜnnen aktive Komponenten wie Versand als E-Mail, Datenträger oder Rundschreiben ebenso gehÜren wie die passive Publikation auf Webseiten und Portalen, wo sich die Zielgruppe aus dem Informationsangebot selbst bedient. Als mÜgliche Ausgabe- und Distributionsmedien kÜnnen zum Einsatz kommen:
Internet, Extranet und Intranet E-Business-Portale E-Mail und Fax Datenßbermittlung mittels EDI, XML, Short Message Service (SMS) oder anderen Formaten Mobile Geräte wie Mobiltelefone, Kommunikator-Geräte und andere Datenträger wie CD oder DVD Digitales Fernsehen und andere Multimedia-Dienste Papier
ECM-Software
Kommerzielle ECM-Software
Software fĂźr ECM bzw. fĂźr Enterprise-Content-Management-Systeme wird von verschiedenen Unternehmen angeboten, wobei es sich teils um auf ECM-Technologien spezialisierte Software-Hersteller handelt. Hierzu gehĂśren unter anderem folgende SoftwarelĂśsungen bzw. Hersteller:
⢠censhare, censhare AG
⢠Easy Software, âEASY ENTERPRISE.Xâ
⢠ELO, ELO Digital Office GmbH
⢠EZ Platform DXP, Ibexacite-ref-contentmanager-12-0[8]
⢠Fabasoft Folio
⢠FirstSpirit, e-Spirit AGcite-ref-contentmanager-12-1[8]
⢠CMS G3, INM Inter Network Marketing AG
⢠Imperia, Imperia AG
⢠InterRed, InterRed GmbH
⢠OpenText, OpenText Corporation, ein weltweiter Anbieter von Enterprise Information Management(EIM) Software, darunter Enterprise Content Management (ECM)
⢠SharePoint, Microsoft SharePoint
Freie ECM-Software
Seit einiger Zeit gibt es auch Freie Software fßr ECM (unter lizenzgebßhrenfreien Open-Source-Lizenzen). Freie ECM-Software kann von Unternehmen selbst installiert und genutzt werden. Es gibt jedoch auch Systemhäuser, die sich auf freie ECM-Programme spezialisiert haben und auf Basis dieser Software kostenpflichtige Dienstleistungen erbringen. Bekannte Beispiele fßr freie Enterprise-Content-Management-Systeme sind unter anderem:
⢠Alfresco, Alfresco Inc.
⢠bitfarm-Archiv
⢠LogicalDOC, Logical Objects
⢠TYPO3
⢠Plone
⢠Nuxeo EP
Fachspezifische ECM-Software
FĂźr spezielle Einsatzbereiche haben sich fachspezifische ECM-LĂśsungen entwickelt. Diese ergeben sich beispielsweise aus besonderen Einsatzszenarien oder regulatorischen Rahmenbedingungen:
⢠Learning Content Management System fßr den Bereich E-Learning
⢠Healthcare Content Management System fßr das Gesundheitswesen mit den besonderen regulatorischen Anforderungen fßr Medizinprodukte
MarktĂźbersichten / Analysten-Reports
Quellen und Literatur
⢠Enterprise-Content-Management â unternehmensweite Informationsplattform der Zukunft. IT-Research Strategic Bulletin, Sauerlach 2003, ISBN 3-936052-24-7.
⢠Ulrich Kampffmeyer: Enterprise Content Management â Zwischen Vision und Realität. Hamburg 2003. Whitepaper mit den zugehĂśrigen Abbildungen zum Beitrag.
⢠Ulrich Kampffmeyer: ECM Enterprise Content Management. Hamburg 2006, ISBN 3-936534-09-8. PDF.
⢠Wolfgang Riggert: ECM Enterprise Content Management â Konzepte und Techniken rund um Dokumente, Vieweg+Teubner, 2009, ISBN 978-3-8348-0841-7.
Weblinks
⢠AIIM Seite des internationalen Dachverbandes fßr ECM Enterprise Content Management
⢠Content Management Interoperability Services (CMIS)
⢠VOI Seite des Verbands Organisations- und Informationssysteme e. V.
⢠BITKOM ECM Seite des IT Verbands Bitkom zum Thema ECM
Anmerkungen
cite-note-6Anm 1. â Der deutsche Begriff Dokumentenmanagement ist wesentlich weiter gefasst als die ursprĂźngliche amerikanische Definition, siehe Dokumentenmanagement.
cite-note-8Anm 3. â Die AIIM international sieht BPM Business Process Management als wesentliche Komponente und als RĂźckgrat von ECM an. Am Markt und von anderen Fachverbänden wird jedoch BPM als eigenständiges Thema betrachtet. Siehe hierzu Prozessmanagement
cite-note-10Anm 4. â Die Verwendung der Begriffe Ablage fĂźr den dynamischen Teils des Lebenszyklus im Dokumentenmanagement (âStoreâ nach AIIM) und Archiv fĂźr den statischen, unveränderbaren Bereich (âPreserveâ nach AIIM) geht auf Ulrich Kampffmeyer 1996 zurĂźck (Ăberlegungen zur Architektur von Dokumenten-Management- und elektronischen Archivsystemen (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive)). âStoreâ und âPreserveâ werden seitens der Anbieter von Speichersystemen auch unter dem Begriff âILMâ âInformation Lifecycle Managementâ zusammengefasst.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Kampffmeyer, 2003.
cite-note-22. â AIIM Association for Information and Image Management International, Silversprings, USA, AIIM Webseite
cite-note-33. â Gliederung, Zusammenstellung, Beschreibungen und Abbildungen folgen Kampffmeyer 2003.
cite-note-44. â Zur Definition einer Suite siehe Kampffmeyer, 2006
cite-note-55. â Erweiterungen sind z. B. E-Mail-Management, Digital Asset Management, Portale, Migration und andere. Eine aktuelle und erweiterte Zusammenstellung von Komponenten findet sich bei Kampffmeyer, 2006
cite-note-96. â BPM als ganzheitliche Betrachtungsweise (Memento vom 10. April 2007 im Internet Archive), auf bpm-guide.de
cite-note-117. â Ulrich Kampffmeyer, Architektur von Dokumenten-Management- und elektronischen Archivsystemen. NfD, Nachrichten fĂźr Dokumentation, 47 (1996) 2, S. 75â80.
cite-note-contentmanager-128. â 17 Enterprise Content Management Systeme im Vergleich. In: contentmanager Magazin. 27. April 2020, abgerufen am 2. März 2021.
cite-note-139. â Stefan Pfeiffer, Thorsten Zoerner: IBM FileNet P8 Plattform. In: ibm.com. IBM Deutschland GmbH, 2007, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 4. September 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/ftp.software.ibm.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-1410. â Anette Stadler: Forrester listet ECM-LĂśsungen unter Content-Plattformen. In: ecmguide.de. 12. Oktober 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 7. Oktober 2022; abgerufen am 6. Januar 2020.
cite-note-1511. â Gartner Magic Quadrant "Content Services Platforms" (CSP) Q4 2019. PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH, 30. Oktober 2019, abgerufen am 6. Januar 2020.